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Die Malerei ist für mich eine Art Meditation. Ich tauche ab und vergesse was um mich herum passiert. Ich versinke in eine andere Welt, voller Freiheiten und Neuem, das es zu entdecken gibt. Doch es ist oft gar nicht so einfach diese komplette Freiheit wirklich auszuleben.
Ich war schon immer kreativ, jemand mit vielen Ideen, doch das Gestalten fing mit meinem Interesse an Fotografie und meiner grafischen Ausbildung an. Dort ging es um Perfektion, den perfekten Moment einzufangen und darum Fehler auszubügeln. Das digitale Gestalten gibt einem die Möglichkeit, etwas zu verbessern oder schnell rückgängig zu machen. Ein Klick und alles ist wieder wie vorher oder danach besser. Fehlerfrei. Perfekt.
Für mich war es deshalb ein grosses Wagnis, von der digitalen Gestaltung auf ein Blatt Papier oder eine Leinwand zu wechseln. Ich hatte Angst einen falschen Strich zu malen, der alles zerstört und ich dann nochmal von vorne anfangen muss. Ich startete mit Aquarell und malte vorwiegend Pflanzen und Blumen. Ich strebte also immer noch einer Perfektion hinterher. Die Blume muss genauso aussehen, wie sie auszusehen hat. Realismus.
Weil ich aber jemand bin, der gerne Neues ausprobiert, wechselte ich bald zur Acrylmalerei. Und somit wurden auch meine Bilder immer abstrakter. Ich hatte immer mehr den Anspruch, im Malen Freiheit zu finden und die Perfektion loszulassen. Den Mut zu haben, dem Pinselstrich intuitiv zu vertrauen und im unperfekten die Schönheit zu erkennen.